Islam Dulatov nächster Kampf ist derzeit eine der interessanteren offenen Fragen für deutsche MMA-Fans. Der Düsseldorfer Weltergewichtler gilt als eines der auffälligeren Talente im deutschen UFC-Kader und hat sich mit explosiven Auftritten schnell Aufmerksamkeit verschafft. Sein ursprünglich für den 25. Juli 2026 angesetztes Duell gegen Wellington Turman in Abu Dhabi kam jedoch nicht zustande, weil Dulatov krankheitsbedingt kurzfristig aus der Veranstaltung genommen wurde. Seitdem warten Fans auf eine neue Ansetzung.
Wer ist Islam Dulatov und warum wächst das Interesse?
Islam Dulatov trägt den Spitznamen „The Ripper“ und verfügt laut UFC über eine professionelle Bilanz von 12 Siegen und einer Niederlage. Sieben seiner Siege kamen durch KO oder TKO, fünf durch Aufgabe. Besonders auffällig ist seine Fähigkeit, Kämpfe früh zu beenden: Die UFC führt insgesamt elf Erfolge in der ersten Runde in seiner bisherigen Karriere. Damit verbindet sich sein Name zunehmend mit einem offensiven, finishorientierten Kampfstil.
Die wichtigsten Fakten im Überblick
| Punkt | Information |
|---|---|
| Kämpfer | Islam Dulatov |
| Spitzname | The Ripper |
| Division | Weltergewicht |
| Profirekord | 12–1–0 |
| UFC-Rekord | 1–0–0 |
| Größe | ca. 191 cm |
| Reichweite | ca. 191 cm |
| Letzter UFC-Sieg | Adam Fugitt, KO/TKO, Runde 1 |
| Geplanter Gegner 2026 | Wellington Turman |
| Aktueller Stand | Neuer Kampf noch nicht offiziell angekündigt |
Diese Eckdaten erklären, weshalb die Frage nach Islam Dulatov nächster Kampf über die reine Terminplanung hinausgeht. Der 28-Jährige besitzt eine bemerkenswerte Mischung aus Reichweite, Schlagkraft und Selbstvertrauen. Gleichzeitig befindet er sich an einem wichtigen Punkt seiner Entwicklung: Nach seinem UFC-Debüt musste er längere Zeit auf den nächsten Einsatz warten. Die UFC selbst hob vor seiner geplanten Rückkehr hervor, dass Dulatov nach seinem erfolgreichen Debüt besonders lange außerhalb des Octagons geblieben war.
Warum der Kampf gegen Wellington Turman nicht stattfand
Eigentlich sollte Abu Dhabi der nächste große Schritt werden. Dulatov war für den 25. Juli 2026 gegen den Brasilianer Wellington Turman angesetzt. Doch wenige Stunden vor dem Event wurde der Kampf gestrichen. Nach Angaben von MMA Fighting musste Dulatov wegen einer Erkrankung ins Krankenhaus. Seine gesundheitliche Situation hatte deshalb Vorrang vor dem sportlichen Termin. Für Turman war die Absage ebenfalls bitter, da er nach einer langen Pause und mehreren Schulteroperationen gerade sein Comeback vorbereitete.
Was die Absage für seine UFC-Zukunft bedeutet
Eine kurzfristige Absage verändert nicht automatisch die Karriereplanung eines Kämpfers. Dennoch ist sie für Dulatov besonders relevant, weil er nach seinem UFC-Debüt bereits längere Zeit auf seinen nächsten Auftritt warten musste. Sein erster UFC-Sieg gegen Adam Fugitt im Juli 2025 endete nach 4:06 Minuten der ersten Runde durch KO/TKO. Deshalb wäre der Kampf gegen Turman eine wichtige Gelegenheit gewesen, den Eindruck seines Debüts zu bestätigen und sich innerhalb der Weltergewichtsklasse weiter zu etablieren.
Islam Dulatov nächster Kampf ist derzeit noch offen
Stand 14. September 2026 ist kein neuer Gegner und kein neuer Termin offiziell bestätigt. Mehrere aktuelle Kampfdatenbanken führen Dulatov weiterhin ohne angesetztes Duell. Damit wäre jede konkrete Behauptung über einen bereits feststehenden nächsten Gegner derzeit mit Vorsicht zu betrachten. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem möglichen Rematch gegen Wellington Turman und einer tatsächlich bestätigten UFC-Ansetzung. Bis eine offizielle Bekanntgabe erfolgt, bleibt der nächste Auftritt des Düsseldorfer Kämpfers offen.
Könnte Wellington Turman erneut zum Gegner werden?
Sportlich wäre eine Neuansetzung durchaus nachvollziehbar. Beide Kämpfer waren bereits offiziell für dasselbe UFC-Event vorgesehen, hatten Trainingslager absolviert und warteten auf ihre Gelegenheit. Turman äußerte nach der Absage seine Enttäuschung, zeigte sich jedoch grundsätzlich offen für eine spätere Neuauflage. Gleichzeitig berichtete MMA Fighting über Kritik des Brasilianers an Dulatovs Vorbereitung und der kurzfristigen Situation. Deshalb ist ein neuer Termin möglich, aber keineswegs garantiert. Eine offizielle Bestätigung für eine Neuauflage liegt derzeit nicht vor.
Warum Dulatovs Kampfstil so viel Aufmerksamkeit erzeugt
Dulatovs bisherige UFC-Daten erzählen eine klare Geschichte. Die UFC führt bei ihm eine hohe Trefferquote bei signifikanten Schlägen und eine starke Takedown-Verteidigung auf. Zudem kommen sieben seiner zwölf Profisiege durch KO oder TKO, während fünf weitere durch Submission erzielt wurden. Gerade diese Kombination macht ihn schwer vorhersehbar. Er ist nicht ausschließlich ein klassischer Striker, sondern besitzt auch Fähigkeiten am Boden. Deshalb dürfte seine weitere Entwicklung davon abhängen, wie er diese Werkzeuge gegen zunehmend erfahrene UFC-Gegner miteinander verbindet.
Vom schnellen Debütsieg zur nächsten Bewährungsprobe
Sein UFC-Debüt gegen Adam Fugitt war ein Statement. Dulatov gewann im Juli 2025 durch KO/TKO in der ersten Runde und setzte damit sofort ein Ausrufezeichen. Danach folgte jedoch keine schnelle Serie weiterer UFC-Auftritte. Die längere Unterbrechung machte seine geplante Rückkehr gegen Turman umso interessanter. Gerade deshalb wird sein nächster Kampf nicht nur als weiterer Termin im Kalender betrachtet werden. Vielmehr könnte er zeigen, ob Dulatov tatsächlich bereit ist, sich dauerhaft in der stark besetzten Weltergewichtsklasse zu behaupten.
Die persönliche Seite hinter dem Sportler
Interessant ist auch, dass Dulatov seine Karriere nicht ausschließlich über sportliche Ziele definiert. In einem UFC-Interview vor seinem geplanten Abu-Dhabi-Auftritt erklärte er, dass Religion und Familie für ihn vor seiner Kampflaufbahn stehen. Er verwies dabei unter anderem auf eine persönliche familiäre Phase und den Ramadan als Gründe für seine längere Abwesenheit. Diese Perspektive gibt seiner Geschichte eine menschliche Dimension. Hinter dem auf spektakuläre Knockouts ausgerichteten Spitznamen „The Ripper“ steht somit ein Athlet, der seine sportliche Entwicklung mit persönlichen Prioritäten verbindet.
Was Fans vom nächsten Auftritt erwarten können
Wenn Dulatov wieder ins Octagon zurückkehrt, wird die Erwartungshaltung wahrscheinlich größer sein als bei seinem Debüt. Ein weiterer früher Finish-Sieg könnte seinen Status als interessantes UFC-Talent deutlich stärken. Gleichzeitig könnte ein längerer Kampf zeigen, wie gut er mit Druck, taktischer Anpassung und späteren Runden umgeht. Genau darin liegt die Spannung seines nächsten Auftritts: Nicht nur die Frage, ob Dulatov gewinnt, sondern auch, wie vielseitig er sich gegen einen Gegner präsentiert, der seinen explosiven Stil kennt und gezielt neutralisieren möchte.
Häufige Fragen zu Islam Dulatov nächster Kampf
Wann kämpft Islam Dulatov wieder?
Aktuell ist kein neuer Kampf offiziell angesetzt. Der für den 25. Juli 2026 geplante Kampf gegen Wellington Turman wurde wegen Dulatovs Erkrankung abgesagt.
Wer könnte sein nächster Gegner werden?
Wellington Turman wäre aufgrund der bereits geplanten Begegnung ein naheliegender Kandidat. Allerdings gibt es derzeit keine offizielle Bestätigung für eine Neuansetzung.
Wie lautet Dulatovs Profibilanz?
Dulatov steht laut UFC bei 12 Siegen und einer Niederlage. Sieben Siege gelangen durch KO/TKO und fünf durch Submission.
Wann war sein letzter UFC-Kampf?
Sein bislang letzter UFC-Kampf fand am 19. Juli 2025 gegen Adam Fugitt statt. Dulatov gewann durch KO/TKO in der ersten Runde.
Fazit: Das nächste Kapitel bleibt noch ungeschrieben
Islam Dulatov nächster Kampf steht derzeit noch nicht fest, doch genau diese offene Situation macht seine weitere Entwicklung besonders interessant. Nach seinem überzeugenden UFC-Debüt und der später abgesagten Begegnung mit Wellington Turman wartet weiterhin die nächste Bewährungsprobe. Entscheidend wird sein, wann Dulatov wieder vollständig bereit ist und welchen Gegner die UFC für ihn auswählt. Sicher ist nur: Mit seiner Bilanz, seinem aggressiven Stil und seinem Potenzial bleibt „The Ripper“ ein Kämpfer, dessen nächster Auftritt im Weltergewicht mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden dürfte.
